Aikido Schule Überlingen

Wir glauben, dass Friede und Kooperation für das Zusammenleben der Menschen wichtiger sind als Kampf und Konkurrenz. Wir glauben, dass wir uns als einzelne Menschen in unserer Persönlichkeit jeden Tag zum Besseren hin entwickeln können und als Menschheit nur im Gemeinsamen eine lebenswerte Zukunft haben.

Mit der „friedvollen Kampfkunst“ des Aikido können wir diese Gedanken und das daraus resultierende Verhalten üben und verinnerlichen.

Die Herausforderungen des Aikido trainieren unseren Körper, schulen unsere Persönlichkeit, schärfen unseren Verstand und erweitern unseren GEIST.

 

Aikido ist...

Aikido ist eine aus Japan stammende "friedvolle(!)" Kampfkunst. Mit den Wurzeln in der japanischen Kampfkunst-Tradition des Budo steht Aikido nicht nur für eine ganz eigene Idee einer Kampfkunst, sondern viel mehr für eine Philosophie, eine Lebenshaltung, die ein achtsames und friedvolles Miteinander als Trainingsinhalt sieht.

Aikido ist keine "Selbstverteidigung" und auch kein"Wettkampfsport"! Es geht niemals darum, einen Angreifer zu besiegen oder gar zu vernichten. Statt Gewalt mit Gegengewalt zu beantworten, möchte die Aikidoka dem Angreifer die Sinnlosigkeit von Gewalt und Agression vor Augen führen. Aikido schafft mittels der "Kampftechniken" den geistigen Rahmen, in Konflikten anders zu denken und dann auch anders zu handeln. Aikido ist über das Erlernen der reinen Techniken hinaus ein Weg der Persönlichkeitsentwicklung.


Eine kurze Geschichte des Aikido

Die Grundlagen des Aikido reichen über tausend Jahre zurück. Bereits im 9. Jahrhundert hatten Verteidigungstechniken, die chinesische Mönche nach Japan gebracht hatten, Eingang in die Kampfkünste der Samurai gefunden. So entstand früh das "Daitu-Ryu-Aiki-Jutsu", ein System von Techniken, das jahrhundertelang vorgeblich als geheime Kampfkunst innerhalb des japanischen Adelsgeschlechtes weitergepflegt und Ende des 19. Jahrhunderts von dem Samurai Takeda Sōkaku erstmals auch öffentlich unterrichtet wurde. Einer der Schüler Takedas war Morihei Ueshiba (1883-1969), der Gründer des modernen Aikido.

Morihei Ueshiba ("O-Sensei") hatte sich sein Leben lang in praktisch allen Kampfkünsten der damaligen Zeit geübt (Schwert, Speer, Jujutsu-Stile). Aus der Synthese dieser Kampfkünste formte er schließlich zu Beginn der 1930er Jahre ein eigenes Kampfkunstsystem, das er AIKIDO nannte, und das das alte Bujutsu (Kunst des Kriegers) mit den ethischen Werten der traditierten Philosophieschulen verband. Nach Beginn des 2. Weltkrieges zog Ueshiba von Tokio nach Iwama, wo er die Waffen- und Körpertechniken weiter perfektionierte.

 

"Aikido ist keine Technik, um den Feind zu bekämpfen oder zu besiegen; es ist der Weg, die Welt zu versöhnen und aus den Menschen eine Familie zu machen."
Morihei Ueshiba (14.12.1883 - 26.04.1969)


Aikido ist vollkommen verschieden von den anderen Kampfkünsten.  Die meisten von ihnen wurden zu Wettkampfsport und ihr einziges Ziel ist der Sieg. Siegen oder verlieren oder sich in der Technik messen ist nicht das wahre Budo. Wahres Budo kennt keine Niederlage. --- Morihei Ueshiba